Flugentschädigung

Verjährungsfristen für Ihre Forderungen aus Flugverspätungen oder Annullierungen!

Flüge aus 2016 noch bis zum 31.12.2019

Flüge aus 2017 noch bis zum 31.12.2020

Flüge aus 2018 noch bis zum 31.12.2021

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STRATEGIE!

Viele Fluggäste machen ihre Ansprüche zunächst direkt bei der Fluggesellschaft geltend, was aus juristischer Sicht durchaus sinnvoll ist. Der Fluggesellschaft eine Zahlungsfrist setzen sollte nicht vergessen werden! Die Fluggesellschaften reagieren, wenn überhaupt, mit einer "copy and paste" Nachricht und teilen lapidar Bearbeitungszeiten von 6 bis 8 Wochen mit.

 

Diese Pille schlucken die meisten Fluggäste und nach Ablauf der Bearbeitungszeit macht der Fluggast etwas, was nicht zu empfehlen ist. Es werden unzählige Mails oder Briefe oder Facebook-Posts geschrieben.

 

Hierdurch passiert rein gar nichts!

 

Solche Fälle werden auf die lange Bank geschoben, passiert ja nix weiter. Fluggesellschaften handeln, was Auszahlungen von Entschädigungen angeht, rein nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten. Die wenigsten Fluggäste machen ihre Rechte geltend und von denen, die sie zwar geltend machen, bleiben aber nur wenige hartnäckig und lassen sich durch das Nichthandeln der Fluggesellschaft nicht von ihrem Weg abbringen.

 

Es geht hier um sehr viel Geld!

beispiel

Flug: Düsseldorf nach Ägypten mit 7 Stunden Verspätung. (Entfernung größer 3.500 KM)

Grund: Technische Probleme an der Maschine.

Fluggäste: 180 Personen (Boing 737-800) (Voll ausgelastet)

 

180 Personen haben Anspruch auf je 600,00 EUR Entschädigung,

 

macht 108.000,00 EUR Entschädigungszahlungen für die Fluggesellschaft.

 

93 Personenmachen ihre Ansprüche gegenüber der Fluggesellschaft geltend, 

 

macht noch 55.800,00 EUR Entschädigungszahlungen für die Fluggesellschaft.

 

An dieser Stelle möchte ich anmerken, dass in dem Bespiel die knapp 50%, der Prozentsatz der Fluggäste, die ihre Rechte kennen, wahrscheinlich um ein Vielfaches zu hoch ist. Realistisch wären es vielleicht  zwischen 10% und 30%. Fluggesellschaften sind zwar nach der Verordnung dazu verpflichtet, Fluggäste über ihre Rechte zu informieren, leider machen sie das aber nicht immer, ja warum wohl?

 

Alle Ansprüche werden zunächst von der Fluggesellschaft abgewiesen oder es wird  gar nicht reagiert. Keine Reaktion kommt immer häufiger vor.

 

47 Personen lassen sich nicht beirren und nehmen rechtliche Hilfe in Anspruch,

 

macht noch 28.200,00 EUR Entschädigungszahlungen für die Fluggesellschaft.

 

Auch unter Zuhilfenahme eines Rechtsbeistandes kommt es vor, dass die Fluggesellschaft nicht reagiert oder aber zunächst fadenscheinige Gründe vorgiebt, warum eine Entschädigungszahlung nicht geleistet werden muss. 

 

In einem Klageverfahren muss die Fluggesellschaft beweisen, dass ein Grund vorgelegen hat, der eine Entschädigungszahlung ausschließt. Genau das können die Fluggesellschaften in den allermeisten Fällen eben nicht!

 

23 Personen bleiben also dran und gehen auch den Klageweg,

 

macht unterm Strich noch 13.800,00 EUR (zzgl. Kosten) Entschädigungszahlungen für die Fluggesellschaft.

Verstehen Sie jetzt, warum man Sie ignoriert?

 

Jetzt werden Sie sagen, dass es absolut kundenunfreundlich ist und das sich sowas eine Fluggesellschaft doch nicht leisten kann. Da irren Sie! Im Vergleich zu den insgesamt beförderten Fluggästen im Monat (z.B. EW 1,5 bis 2 Mio Fluggäste) ist die Zahl derer, die soetwas erleben, so verschwindend gering, dass es fast "egal" ist.

 

Wenn ein Kunde Monate nix weiter macht wie E-Mails schreiben, bleiben die Sachen halt liegen. Irgendwann wird schon aufgegeben!

 

Setzen Sie eine Zahlungsfrist (WICHTIG) und dann geben Sie die Angelegenheit ab.

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