Kosten

1. Variante: Rechtsschutzversicherung

Wenn Sie eine Rechtsschutzversicherung haben, können Sie sich für Ihr Anliegen dort eine Deckungszusage einholen. Diese leiten Sie dann an mich weiter.

 

Beachten Sie dabei bitte, ob Sie eine Selbstbeteiligung haben! Ich höre immer wieder die Aussage, ... "Ich habe ja eine Rechtsschutzversicherung".

Viele übersehen dabei allerdings, dass sie bei Vertragsschluss eine Selbstbeteiligung abgeschlossen haben, damit der Beitrag geringer ausfällt. Schon für die außergerichtlichen

Gebühren kann das Thema "Selbstbeteiligung" wichtig sein.

 

Diese kann nämlich in manchen Fällen höher sein, als die Gebühren einer Abrechnung, was wiederum bedeutet, dass Sie die Rechnung unterm Strich doch selbst bezahlen.

Beispiel 1

Streitwert: 400,00 EUR

 

Gebühr

Selbstbeteiligung

83,54 EUR

150,00 EUR

Beispiel 2

Streitwert: 600,00 EUR

 

Gebühr

Selbstbeteiligung

147,56 EUR

150,00 EUR

Beispiel 3

Streitwert: 800,00 EUR

 

Gebühr

Selbstbeteiligung

147,65 EUR

150,00 EUR

In diesen Fällen bringt Ihnen eine Rechtsschutzversicherung gar nichts!

​2. Variante: Erfolgsvergütung

 

Wenn die Variante 1 für Sie nicht in Betracht kommt, dann besteht auch die Möglichkeit einer reinen erfolgsabhängigen Vergütung.

 

Zahlt die Fluggesellschaft außergerichtlich, rechne ich pro Person wie folgt ab:

Entschädigung 250,00 € =  Auszahlung 200,00 €

Entschädigung 400,00 € =  Auszahlung 300,00 €

Entschädigung 600,00 € =  Auszahlung 450,00 € 

 

 

​​Sollte die Fluggesellschaft außergerichtlich keine Zahlung leisten und es muss der mit Kosten verbundene Klageweg bestritten werden, kläre ich mit meinen Mandanten gemeinsam ab, wie weiter vorgegangen werden kann. Auch hier findet sich oft eine für den Mandanten tragbare Lösung. Sollte keine Klage gewünscht werden, dann schließe ich die Akte ab und Ihnen sind keinerlei Kosten entstanden. An dieser Stelle möchte ich auch mit einem Irrglauben aufräumen!

 

"Der Anwalt holt sich die Gebühren von der Fluggesellschaft"

Das wird von "Laien" sehr oft, - wie selbstverständlich -, kommentiert. Der Anwalt holt sich die Gebühren von demjenigen, der ihn beauftragt, also von seinem Mandanten, da zwischen Mandant und Anwalt eine vertragliche Beziehung besteht. Somit hat also grundsätzlich der Mandant die Gebühren zu zahlen und kein anderer!

 

Es stellt sich allenfalls die Frage, ob die Fluggesellschaft diese Gebühren als Schadenersatz erstatten muss.

 

Für die Erstattung dieser Gebühren bedarf es gegenüber der Fluggesellschaft einer rechtlichen Grundlage (Rechtsgrund). Wenn der Fluggast sofort, ohne selbst gegenüber der Fluggesellschaft tätig gewesen zu sein, einen Anwalt beauftragt, besteht gegenüber der Fluggesellschaft kein Anspruch auf Erstattung der Gebühren des Anwalts, abgesehen von ganz wenigen Ausnahmen.

 

Das wird genau so von den Gerichten immer wieder geurteilt. Ein Rechtsgrund wäre zum Beispiel "Zahlungsverzug", was heisst, der Fluggast hat sich zunächst selbst an die Fluggesellschaft gewandt und diese hat unter Fristsetzung nicht reagiert oder gezahlt.

 

Erst dann sind die Voraussetzungen erfüllt, dass eine Fluggesellschaft auch diese außergerichtlichen Gebühren als "Schadenersatz" erstatten muss.

 

Die Gebühren einer Klage zahlt selbstverständlich die Partei, die im Klageverfahren unterliegt. Da macht die Rechtsschutzversicherung natürlich Sinn.

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